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04.09.2017
Kategorie: Allgemein, Gynäkologie, Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie, Kinder- und Jugendmedizin, Pressemitteilungen_17

Städtisches Klinikum Görlitz legt Grundstein für modernes Frauen-Mutter-Kindzentrum

Görlitz, 1.9.2017


Anfang 2019 soll das Zentrum in Betrieb gehen / Staatsministerium unterstützt interdisziplinäre Versorgung an einem Standort.

 

Barbara Klepsch, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, hat heute gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Klinikums, Ulrike Holtzsch, und dem Görlitzer Oberbürgermeister Siegfried Deinege den Grundstein für das Frauen-Mutter-Kindzentrum gelegt.

 

Mit ihrer Anwesenheit im Klinikum setzte die Ministerin erneut ein Zeichen für die Entwicklung des Gesundheitswesens in der Region. Der Freistaat fördert das Projekt mit fast 20 Millionen Euro. „Das Ministerium unterstützt das Frauen-Mutter-Kindzentrum aus Überzeugung, denn es bündelt alle medizinischen Leistungen für eine interdisziplinäre Versorgung an einem Ort“, sagte Frau Klepsch.

 

Die Geschäftsführerin des Klinikums, Ulrike Holtzsch, betonte die enorme Kraftanstrengung, die das gesamte Krankenhaus bislang meistern musste. Durch den Wegfall eines ganzen Gebäudes (Haus–H) im Jahr 2014 fehlten dem Klinikum 5.700 Quadratmeter Nutzfläche. Hierfür mussten Übergangslösungen gefunden werden, um den Bürgern alle medizinischen und pflegerischen Leistungen weiterhin anbieten zu können. „Nun legen wir den Grundstein für eines der modernsten Frauen-Mutter-Kindzentren in Sachsen“, sagte Frau Holtzsch. Sie dankte dem Ministerium, dem Gesellschafter sowie allen Unterstützern, die dem Klinikum mit Ideen, Tatkraft und Spenden halfen und helfen. Insbesondere dankte sie den Mitarbeitern des Klinikums. „Es ist an uns, zum Gelingen des Projektes beizutragen, denn unsere Aufgabe ist es, acht Millionen Euro in Eigenleistung aufzubringen“. Zugleich ließ sie keinen Zweifel daran, dass das Klinikum dazu in der Lage ist. Auch Oberbürgermeister Siegfried Deinege dankte allen für das beispielhafte Engagement bei der Schaffung von Übergangslösungen und der Verwirklichung des Frauen-Mutter-Kindzentrums.

 

Mit der Grundsteinlegung liegt das Klinikum im Zeitplan des Baues. Derzeit werden durch den Rohbauunternehmer die Spezialtiefbauarbeiten sowie Abbruch- und Rohbauarbeiten im Haus C durchgeführt. In den nächsten Wochen werden die bestehenden Geschossdecken durch Leichtbetondecken ersetzt. Der Rohbau am Neubau soll im 4. Quartal 2017 beginnen. Anfang 2019 soll das Zentrum seinen Betrieb aufnehmen. In ihm werden die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie die Klinik für Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie unter modernsten medizinischen und pflegerischen Bedingungen für die Patienten da sein.