Wir set­zen al­les dar­an,
un­se­ren Pa­ti­en­ten die Le­bens­qua­lität zurück­zu­ge­ben, die sie durch ih­re Er­kran­kung ver­lo­ren ha­ben.

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< Klinikum Görlitz reagiert auf Grippewelle
02.02.2018
Kategorie: Allgemein, Pressemitteilungen_18, Medizinische Klinik, Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Onkologie, Hämatologie, Strahlentherapie und Palliativmedizin

Ein Jahr gebündelte Kompetenz für Lungenpatienten

Görlitz, 2.2.2018


Vor einem Jahr wurde das Kompetenznetzwerk für Lungenerkrankungen Sachsen gegründet. Seither arbeiten die Spezialisten bei schwierigen Fällen in Diagnostik und Therapie verstärkt zusammen.

 

Seit einem Jahr werden Patienten mit Lungenerkrankungen auf Grundlage eines Kooperationsvertrages gemeinsam vom Fachkrankenhaus Coswig und dem Klinikum Görlitz behandelt. Anlässlich des einjährigen Bestehens dieser Kooperation trafen sich Mediziner beider Häuser zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und besprachen auch weitere Vorhaben.

 

Im Rahmen dieser medizinisch-strukturellen Zusammenarbeit bündelt das Klinikum Görlitz seine Kompetenzen als Schwerpunktkrankenhauses mit denen des Fachkrankenhauses Coswig. Das Fachkrankenhaus Coswig ist als zertifiziertes Kompetenzzentrum für Thoraxchirurgie und zertifiziertes Lungenkrebszentrum eines der führenden Häuser Deutschlands in der Behandlung von Lungenerkrankungen. Es gründete den Verein Kompetenznetzwerk für Lungenerkrankungen e.V. (KoLE e.V.). Hierdurch wird eine exzellente patienten-wohnortnahe Versorgung sichergestellt. Moderne Kommunikationstechnologien werden eingesetzt um die räumliche Distanz der Kliniken überbrücken zu können. Die Patienten profitieren so von einer qualitativ hochwertigen und effizienten Behandlung.

 

Die Ärzte aus Coswig und Görlitz besprachen und behandelten innerhalb des letzten Jahres gemeinsame Fälle aus den Bereichen Tumorerkrankungen der Lunge und interstitielle Lungenerkrankungen (Erkrankungen, die das Zwischengewebe der Lunge betreffen). Neben der von beiden Seiten als überaus positiv empfundenen Zusammenarbeit wurden auch weitere Chancen für die zukünftige Kooperation erkannt. Ziel ist es, die Versorgung der gemeinsamen Patienten in der Region auszubauen und zu verbessern. Beispielsweise sei hier das Ausrichten gemeinsamer strukturierter Fort- und Weiterbildungen für das medizinische und pflegerische Personal der beiden Häuser genannt. Hierbei stehen der gegenseitige Informationsaustausch von Fachwissen und das Schaffen gemeinsamer Prozesse zur Verbesserung der Versorgung im Vordergrund. Weiterhin soll die Präsenz in der Öffentlichkeit gestärkt werden. Unter anderem sind Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Lungenerkrankungen und deren Prävention geplant.

 

Darüber hinaus fokussieren sich die Kooperationspartner auf telemedizinische Lösungen. Damit gehen beide Kliniken einen Weg, den auch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) unterstützt. Das SMS setzt auf Telemedizin und wünscht sich nachhaltige Lösungen für eine digitale medizinische Versorgung. Die intensive Kooperation genießt auch einen weiteren Vorteil, den die Ärzte betonen: Neben dem intensiven fachlichen Austausch bieten persönliche Treffen den Raum, neue innovative Ideen und Visionen zu erarbeiten, um eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft zu gestalten.